Die Holztoiletten von Kompotoi sind dieses Jahr vermehrt in Tourismusgebieten zu finden, so wie hier in Graubünden. Bild: zVg/Samuel Cantieni

Kompotoi setzt auf Tourismus

23. Juni 2020 12:46

Zürich - Die Absage vieler Veranstaltungen hat auch Kompotoi getroffen. Der Anbieter ökologischer Toilettenhäuschen setzt daher in diesem Jahr vor allem auf die Nutzung durch touristische Anbieter.

Die Toilettenhäuschen von Kompotoi sind bestens geeignet für Veranstaltungen. Die Holztoiletten sind angenehmer als die herkömmlichen Lösungen aus Plastik und Chemie, zudem geruchsfrei und umweltfreundlich. Entsprechend stark wird der Anbieter aus Zürich auch von der Absage zahlreicher Veranstaltungen im Zuge der Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise getroffen.

Kompotoi setzt daher in diesem Jahr vor allem auf Tourismusgebiete. In Gstaad und in Graubünden werden die Holztoiletten bereits genutzt, Appenzell könnte folgen. Insgesamt rechnet Kompotoi in diesem Jahr in der Schweiz mit dem Einsatz von bis zu 80 Toilettenhäuschen in Tourismusgebieten, wie das Unternehmen mitteilt. 

Das sind allerdings wesentlich weniger als im Vorjahr. Damals standen rund 280 Toilettenhäuschen zur Verfügung. Für 2020 hatte das Unternehmen sogar mit einer Steigerung auf 550 Toiletten gerechnet. Entsprechend war auch das Netz der Vermieter ausgeweitet worden. Konnten sie bisher von Basel, Bern, Freiburg, Graubünden und Zürich aus gemietet werden, kamen im Frühjahr St.Gallen und Lausanne hinzu. In Deutschland liefert Kompotoi von Darmstadt aus. 

Die Kompotoi-Toiletten erlauben es, den menschlichen Abfall als Bodenverbesserer zu nutzen und damit in den natürlichen Kreislauf zurückzubringen. stk